Rettet die Veranstaltungsbranche! [Update 05.10.]

Die Corona-Pandemie lähmt die Unterhaltungsbranche. Die Bühnen des Landes bleiben dunkel. Künstler & Musiker, die sonst vor Publikum stehen, bleibt noch die Möglichkeit ihre nächsten Programme und Veröffentlichungen zu planen und zu produzieren und auf Einnahmen aus Merchandising und Streaming zu hoffen.

Doch wenn der Club geschlossen und das Festivalgelände abgesperrt ist, gibt es weder etwas auszuleuchten noch etwas aufzubauen. Aber genau die Bühnenbauer, Lichttechniker, Veranstalter, Stagehands sind es, die es braucht, damit Künstler überhaupt wieder auf einer Bühne stehen können, um ihr Publikum zu begrüßen.

Daher möchten wir an dieser Stelle auf ein paar Initiativen hinweisen, welche die Unterstützung der Kultur zum Ziel hat. Wie diese sich im Einzelnen gestalten, das erfahrt ihr unter den jeweiligen Links.

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Video Review: Dunkelsucht – „This is fucking mainstream“

Dunkelsucht, welche uns bereits live überzeugten, veröffentlichten am diesem Freitag einen Song, welcher uns ebenso mit seiner Wortgewandtheit, Offenheit und gespickt mit einer großen Portion Ironie überzeugte. Wer in This is fucking mainstream hineinhört, bekommt das serviert, was der Titel vermuten lässt: Klischee und Realität.

Das entworfene Musikvideo packt zu dem Text obendrauf den aktuellen visuellen Zeitgeist, welcher nicht minder aus klassischen Mustern besteht, für welchen unter anderem der aktuell angesagte bicolor Effekt genutzt wurde. Natürlich dürfen auch Inszenierungen mit klassischen Requisiten oder das gern genutzte Storytelling im separaten Handlungsstrang nicht fehlen. Dies ist nicht als Abwertung von anderen Werken zu verstehen, sondern nur eine Beobachtung. Denn ein jeder kann sich aus der Singleauskopplung der am 1. Oktober erscheinenden EP das nehmen, was er/sie möchte, da es ein musikalisches Potpourri von der Szene für die Szene ist.

Was This is Fucking Mainstream ganz und gar nicht zum Mainstream werden lässt, ist der Kniff von Director Türkan Kuşkay diese aneinander gereihten klassischen Videomotive zum Ende hin verschmelzen zu lassen, wenn die Tänzer – nicht ganz zufällig begleitet von Patrick Näf’s Worten „Dieser Song und der Text folgen keiner Struktur“, welche taktlos im Takt von Ara Jo (er)klingen  – in das Setting von Dunkelsucht eintreten.

Text: Ginger Chan
Video: Türkan Kuşkay