Festival Preview: XVI. Amphi Festival

Endlich ist es an dem Wochenende zum 23. und 24. Juli wieder soweit: Der Tanzbrunnen (im Rheinparkweg 1) in Köln feiert wieder das Amphi Festival! Dabei darf das Eröffnung-Event am 22.07. mit „Call the Ships to Port“ natürlich nicht fehlen.

Keine Geringeren als Forced to Mode, Welle:Erdball und S.P.O.C.K. werden schon vor dem eigentlichen Festival die Stimmung anheizen, wenn es heißt: „Leinen los“ zur Rheinschifffahrt mit Geselligkeit und wunderbaren Eindrücken auf der MS RheinEnergie.
Dafür wird ein separates, sogenanntes „Call the Ships to Port“-Ticket benötigt, welches nicht im regulären Wochenend-Ticket enthalten und auf 133 Stück limitiert ist. Dies und die Tatsache, dass das Festival bereits zweimal verschoben wurde, führt dazu, dass kein Ticket mehr über den Shop zu bestellen sind.

Dort gibt es als WarmUp-Event aber noch Tickets für die Pre-Party. Dort geben sich am selben Tag Größen wie Ronan Harris (VNV Nation), Sven Friedrich (Solar FakeElvis (The Memphis) und MSTH die Ehre, das DJ-Set zu gestalten. Und dann ist auch schon das Wochenende eröffnet mit einem Line-Up, was sich mehr as nur sehen lassen kann. Continue reading

Album Review: Erdling – „Yggdrasil“

Der vor wenigen Tagen erschienen Silberling Yggdrasil lässt vermutlich nicht nur die Herzen von Erdling-Fans höher schlagen, sondern dürfte mit den abgelieferten harten Tönen deutlichen Neuzulauf verzeichnen.

Die Band erliegt aber trotzdem nicht dem „Mainstream“, sondern verdeutlicht eher das eigens präsente Interesse mit dem Vertonen des eigenen Band-Emblems: Yggdrasil, der Weltenbaum. Die Jungs zeigen in Form des hier abgelieferten Albums, dass es sich durchaus lohnt, sich wieder auf die alten Werte und Traditionen zu besinnen – und auch und besonders die Vergänglichkeit des Seins in allen Facetten zu besingen.

Dass Vergänglichkeit eben auch mit Umweltschutz zu tun hat, verdeutlicht schon der Opener Hel, bei dem eine Frauenstimme einleitet, dass die Welt sich verändere, der Weltenbaum somit stirbt.
Man würde sich aber an dieser Stelle ein kein so abruptes Ende wünschen, sondern einen fließenderen Übergang zu Blizzard mit einem längeren Nachklang. Das hier hat beim ersten Hören ein bisschen was von Werbeansage. Aber wenn Erdling nach dem Eisgott rufen, kann man gar nicht anders als mitzuwippen und die Beats gehen nicht nur ins Ohr, sondern direkt in den ganzen Körper über. Continue reading