CD Review: Hocico – Artificial Extinction

Hocico sind wieder da – mit voller Wucht!

Das mexikanische Urgestein des Aggrotech meldet sich mit ihrem neuen Album Artificial Extinction in gewohnter Power zurück.
So eröffnet der Neuling mit Dark Sunday fulminant und reicht den Staffelstab mit Anlauf und Energie an das Instrumental-Stück El Ballet Mecanico und dem Namensgeber Artifical Extinction weiter.

Die Maschinensounds finden sich weiter krachend bei Shut me down! und Psychonaut. Bei Letzterem lassen es Erk und Racso drauf ankommen und drehen den Speed-Regler hoch. Da zückt nicht nur das Tanzbein, sondern einfach alles vom Scheitel bis zur Sohle.
Damaged ist da vielschichtiger aufgebaut, aber hat trotzdem (oder gerade deshalb?) die düstere Tiefe, die für die beiden Mexikaner so typisch ist. Continue reading

CD Review: Combichrist – On Fire

Was gibt es zu diesem Album zu sagen?

Kurzum: Eine doch gelungene Weiterentwicklung zum Vorgängeralbum This Is Where Death Begins. Es erinnert aber auch in großen Teilen an den Soundtrack-Beitrag zu Devil May Cry, auf dessen Pfaden sich Combichrist 2013 bewegte – ebenfalls sehr gelungen.
Besonders die beiden, dem Intro folgenden Titel, Hate Like Me und Broken United versetzen einen doch in Melodik und Lyrics zurück in die Vergangenheit.

Wer das Projekt um Andy LaPlegua kennt, weiß, dass er als Mastermind hinter dem so typischen Sound steckt und sich Experimenten nicht verschließt. Er lässt stets eigene Erfahrungen und Erlebnisse einfließen und spielt gern mit mal mehr und mal weniger dominierenden Industrial-Sequenzen, wendet sich aber immer mehr den gitarrenlastigen Sounds zu. Continue reading