Video Review: Dunkelsucht – „This is fucking mainstream“

Dunkelsucht, welche uns bereits live überzeugten, veröffentlichten am diesem Freitag einen Song, welcher uns ebenso mit seiner Wortgewandtheit, Offenheit und gespickt mit einer großen Portion Ironie überzeugte. Wer in This is fucking mainstream hineinhört, bekommt das serviert, was der Titel vermuten lässt: Klischee und Realität.

Das entworfene Musikvideo packt zu dem Text obendrauf den aktuellen visuellen Zeitgeist, welcher nicht minder aus klassischen Mustern besteht, für welchen unter anderem der aktuell angesagte bicolor Effekt genutzt wurde. Natürlich dürfen auch Inszenierungen mit klassischen Requisiten oder das gern genutzte Storytelling im separaten Handlungsstrang nicht fehlen. Dies ist nicht als Abwertung von anderen Werken zu verstehen, sondern nur eine Beobachtung. Denn ein jeder kann sich aus der Singleauskopplung der am 1. Oktober erscheinenden EP das nehmen, was er/sie möchte, da es ein musikalisches Potpourri von der Szene für die Szene ist.

Was This is Fucking Mainstream ganz und gar nicht zum Mainstream werden lässt, ist der Kniff von Director Türkan Kuşkay diese aneinander gereihten klassischen Videomotive zum Ende hin verschmelzen zu lassen, wenn die Tänzer – nicht ganz zufällig begleitet von Patrick Näf’s Worten „Dieser Song und der Text folgen keiner Struktur“, welche taktlos im Takt von Ara Jo (er)klingen  – in das Setting von Dunkelsucht eintreten.

Text: Ginger Chan
Video: Türkan Kuşkay

Video Review: Florian Grey – „Relief“

Eine Woche nach Verkaufsstart von Relief, der 2. Auskopplung aus dem neuen Album von Florian Grey, wurde das songbegleitende Video veröffentlicht, welches seinen Fokus auf die Vorstellung der Musiker rund um den Hamburger setzt. Und bei der kraftvollen Performance von Yannik „Rage“ Bockelmann (Drums), Simon Zlotos (Keyboard/Bass) und Von Marengo (Guitar) wird beim Zuschauen der Appetit auf Livetermine geweckt. Mehr dazu am Ende des Beitrages.

Auch wenn der Song der Feder von Florian Grey selbst entspringt, so trug Matteo Fabbiani (Hell Boulevard) nicht nur dessen Ideen beim Feinschliff, sondern auch seine Stimme auf einer Singelversion, welche neben einer Instrumental Version auf  iTunes und Spotify zu erwerben ist.

Über die genau Entstehungsgeschichte des Songs verriet Mastermind Florian folgendes:   Continue reading