Review: TÝR I Heidevolk I Dalriada / 18.04.2019 / Bischofswerda

Auch wenn der EastClub noch nicht alle Spinnweben weggeputzt hat, so versprach schon der zugeparkte Parkplatz des Aldimarktes gegenüber, dass es ein gut besuchter Abend werden würde an diesem 18. April.
Schließlich hatten sich doch auch ein paar große Folkmetal-Gruppen quer aus Europa angekündigt. Ganz weit vorn dabei – also der Headliner – waren Týr auf ihrer “The Tour from Hel” zu ihrem neuen Album – wer hätte es gedacht – Hel.

Aber auch der “Support” konnte sich sehen lassen. Als lokale Unterstützung starteten Saxorior in den Abend vor, ich sag mal, halb gefüllten Saal. Sie wärmten das Publikum auch sehr gut vor und spätestens ab dem Song Saksen war Stimmung in der Bude und es füllte sich auch zunehmen. Dann, nach einer kurzen Verschnaufpause, ging es weiter mit Dalriada aus Ungarn und ganz im Gegenteil zu der Nationalität kochte der Saal spätestens ab dem 3. Song und es kam ordentlich Bewegung und auch Temperatur in den Saal. 😉
Wiederum nach einer kurzen Pause standen dann Heidevolk auf der Bühne und heizten weiter ein. Traurig nur, dass sich das Publikum, trotz der beiden Aufforderungen, nicht zu einem Circlepit animieren ließ.

Als Letztes sollten uns dann wahre Wikinger einheizen, denn Týr von den Färöer-Inseln haben noch reichlich Blut dieses kämpferischen Volks in sich und das zeigen sie auch auf der Bühne.
Es wurden ältere wie auch Songs ihres neuen Albums zum Besten gegeben. Auch ihre akustische Version eines alten Volksliedes passte zu dem Ambiente des Abends ausgezeichnet. So ging kurz vor der Geisterstunde ein wirklich gelungener Abend zu Ende. Die drei tourenden Band zogen sich in ihren Nightliner zurück und dann auch gleich weiter. Der harte Kern der verbliebenen Gäste wurden dann so kurz nach 1 gebeten doch so langsam den Saal zu räumen, damit das Team des Eastclub Bischofswerda auch so langsam Feierabend machen konnte, den sie sich reichlichst verdient hatten.
 

Review + Photos: CarpeDiemJen

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